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Aquarellstifte Mondeluz: So malen Sie mit wasservermalbaren Buntstiften

Autorenbild: KOH-I-NOOR HARDTMUTH
KOH-I-NOOR HARDTMUTH
vor 6 Stunden
4 Min. Lesezeit
Hand zeichnet eine Skizze mit Aquarellstiften Mondeluz von KOH-I-NOOR

Aquarellstifte verbinden das Beste aus zwei Welten: Sie zeichnen so präzise wie mit einem Buntstift – und mit etwas Wasser und einem Pinsel wird daraus ein Aquarell. Die Aquarellstifte Mondeluz gehören seit Jahren zu den Klassikern von KOH-I-NOOR. Hier erfahren Sie, was sie auszeichnet, wie Sie mit ihnen malen und welcher Pinsel und welches Papier am besten passen.


Das Wichtigste in Kürze

  • Aquarellstifte sind wasservermalbare Buntstifte: trocken zeichnen, dann mit Wasser vermalen.

  • Mondeluz hat eine weiche, stark pigmentierte Mine und gibt es in Sets von 6 bis 72 Farben.

  • Zum Vermalen eignen sich Rundpinsel mit feiner Spitze am besten, für Flächen ein Flachpinsel.

  • Für leuchtende Farben nehmen Sie Aquarellpapier ab ca. 250 g/m², glattes Papier ergibt zarte, helle Töne.

  • Tipp: Kleben Sie das Papier mit Klebeband auf ein Brett, damit es sich nicht wellt.


Was sind Aquarellstifte?

Aquarellstifte (auch Aquarellbuntstifte oder Aquarellfarbstifte genannt) sehen aus wie normale Buntstifte. Der Unterschied steckt in der Mine: Sie ist wasserlöslich. Solange Sie trocken arbeiten, verhalten sich die Stifte wie Buntstifte. Sobald Sie mit einem feuchten Pinsel über die Striche gehen, löst sich die Farbe und verläuft wie Aquarellfarbe.


Das macht Aquarellstifte ideal für alle, die gern zeichnen und den Schritt zum Aquarell ausprobieren möchten – aber auch für Illustratoren, Designer und Studierende, die unterwegs schnell farbige Skizzen anlegen wollen.


Mondeluz: weiche Mine, satte Farben

Die Aquarellstifte Mondeluz haben eine Hülle aus Holz und lassen sich gut mit einem Anspitzer spitzen. Die Mine ist weich und stark pigmentiert. Beim 12er Set im Metalletui misst sie zum Beispiel 3,8 mm, und der Hersteller gibt eine sehr gute Lichtechtheit an. Weil die Mine so weich ist, entfalten die Stifte ihre Stärken besonders auf Aquarellpapier.


Mondeluz Aquarellstifte auf einer Blumenzeichnung

Die Farben sind kräftig und die Auswahl ist groß: Mondeluz gibt es vom kleinen 6er-Pack bis zum 72er Set „Landschaft“. Für den Anfang reicht aber schon ein 12er Set – es enthält alle wichtigen Grundtöne, die sich durch Übereinanderlegen und Vermalen zu vielen weiteren Farben mischen lassen.


KOH-I-NOOR Mondeluz Aquarellstifte 48er Set

So malen Sie mit Aquarellstiften: Vermalen mit Wasser

Wie der Name schon sagt, lassen sich Aquarellstifte sehr gut mit Wasser vermalen. Durch das Wasser wirken die Farben noch kräftiger und leuchtender. Wenn Sie die ganze Zeichnung vermalen, sieht sie aus wie ein echtes Aquarell. Möchten Sie die Striche sichtbar lassen, vermalen Sie nur einzelne Bereiche.


Drei Techniken zum Ausprobieren

  • Trocken zeichnen, dann vermalen: Tragen Sie die Farbe mit dem Stift auf und gehen Sie anschließend mit einem feuchten Pinsel darüber. Je mehr Pigment auf dem Papier liegt, desto intensiver wird die Farbe.

  • In die nasse Fläche zeichnen: Befeuchten Sie das Papier zuerst und zeichnen Sie dann hinein. Die Striche werden weich und besonders farbintensiv.

  • Nachzeichnen: Wenn die vermalte Fläche getrocknet ist, können Sie Details und Konturen mit dem trockenen Stift ergänzen.


Farbvergleich: Aquarellstifte trocken und mit Wasser vermalt

Tipp: Seien Sie mit der Farbe nicht sparsam. Tragen Sie ruhig genug Pigment auf – dann haben Sie beim Vermalen genug Farbe zum Arbeiten.


Welcher Pinsel passt zu Aquarellstiften?

Zum Vermalen eignen sich vor allem Rundpinsel mit feiner Spitze. Sie nehmen viel Wasser auf, und Sie können damit die Strichstärke leicht verändern – von feinen Linien bis zu breiteren Flächen. Besonders gut halten Pinsel aus Naturhaar das Wasser, zum Beispiel der Rotmarderhaar-Pinsel Spitz Gr. 5 oder für größere Flächen Gr. 8. Wer erst einmal ausprobieren möchte, startet mit einem günstigen Aquarell-Pinsel Spitz Gr. 7.


Für große Flächen wie einen Himmel oder einen Hintergrund ist ein breiter Flachpinsel praktisch, etwa der Aquarell-Pinsel Flach Gr. 14. Und damit das Wasser sauber bleibt, lohnt sich ein Pinselwascher. Die ganze Auswahl finden Sie in unserer Kategorie Pinsel.


Detail einer mit Pinsel vermalten Zeichnung mit Mondeluz Aquarellstiften

Welches Papier für Aquarellstifte?

Für die Aquarelltechnik empfiehlt sich Papier mit einer höheren Grammatur und einer strukturierten Oberfläche. Es nimmt viel Wasser und Farbe auf, ohne sich stark zu wellen. Gut geeignet ist zum Beispiel der Aquarell-Malblock „pop Aquarell“ A4 mit 250 g/m² und feinkörniger, matter Oberfläche.


Sie können aber auch auf feinerem Zeichenpapier arbeiten, etwa im Sketchblock A3 mit 150 g/m². Hier gibt die Mine etwas weniger Pigment ab, dafür gelingen feine Farbverläufe besonders gut. Die Zeichnung wird heller, und nach dem Vermalen wirken die Farben eher lasierend (durchscheinend) – ideal für zarte, pastellige Bilder. Verwenden Sie auf dünnerem Papier nur wenig Wasser.


Berglandschaft gezeichnet mit Mondeluz Aquarellstiften

Mehr zu den verschiedenen Papiersorten lesen Sie in unserem Ratgeber Welches Papier für welche Maltechnik?. Alle Malblöcke finden Sie in der Kategorie Papier.


Tipp: Papier fixieren, damit es sich nicht wellt

Bevor Sie mit Wasser arbeiten, kleben Sie das Papier am besten rundherum mit Klebeband (zum Beispiel Kreppband) auf ein Zeichenbrett. So bleibt es beim Vermalen glatt. Wenn die Zeichnung vollständig getrocknet ist, ziehen Sie das Klebeband vorsichtig ab – und erhalten einen sauberen weißen Rand.


Aquarellzeichnung eines überraschten Jungen mit Mondeluz Aquarellstiften

Welches Mondeluz-Set passt zu Ihnen?


Alle Varianten finden Sie in der Kategorie Aquarellstifte Mondeluz. Wer später zu klassischen Aquarellfarben wechseln möchte, findet im Aquarell-Ratgeber das passende Set.


Häufige Fragen zu Aquarellstiften

Wie benutzt man Aquarellstifte?

Zeichnen Sie wie mit einem normalen Buntstift und gehen Sie danach mit einem feuchten Pinsel über die Striche. Die Farbe löst sich und verläuft wie Aquarellfarbe. Alternativ können Sie direkt auf feuchtes Papier zeichnen.

Ja. Ohne Wasser verhalten sich Aquarellstifte wie normale Buntstifte. Sie können also frei entscheiden, welche Bereiche Sie vermalen und welche nicht.

Am besten eignet sich Aquarellpapier ab etwa 250 g/m² mit strukturierter Oberfläche. Auf glatterem, dünnerem Papier werden die Farben heller und zarter – dann nur wenig Wasser verwenden.

Ein Rundpinsel mit feiner Spitze, der viel Wasser aufnimmt. Für große Flächen ist zusätzlich ein Flachpinsel praktisch.

Aquarellstifte sind präziser und eignen sich gut für Details und Skizzen unterwegs. Aquarellfarben aus dem Näpfchen oder der Tube sind besser für große, fließende Flächen. Viele Künstler kombinieren beides.


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Fazit

Mit den Aquarellstiften Mondeluz gelingt der Einstieg in die Aquarelltechnik ganz leicht: zeichnen, vermalen, staunen. Wenn Sie die Technik sicher beherrschen, können Sie zur klassischen Aquarellmalerei weitergehen – zum Beispiel mit unserer Aquarell-Malbox, die alles für den Start enthält. Viel Spaß beim Ausprobieren!

 
 
 

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