Aquarellfarben ausprobieren und leuchtende Kunstwerke erschaffen

Aktualisiert: 12. Okt.

Viele von uns denken bei Aquarellfarben (dem „Tuschkasten“) nur an ein Medium, mit dem man im Kunstunterricht in der Grundschule arbeitet. In Wirklichkeit bieten sich Aquarellfarben für vielerlei künstlerische Wirkungsbereiche an. Sie können damit wunderschöne Werke erschaffen – wenn Sie wissen, wie es geht.
Probieren Sie die Aquarellmalerei mit uns aus. Sie werden sehen, dass wir nicht zu viel versprochen haben!
Was Sie zum Aquarellmalen brauchen
Bereiten Sie zum Malen Aquarellfarben, Pinsel, einen Wasserbecher und ein Papier mit grober Körnung vor, idealerweise Pop Aquarell 250 g/m2. Dieses wellt sich nicht im Kontakt mit Wasser.
Machen Sie sich mit dem Farbkasten vertraut, indem Sie ein Farbmuster auf einem Blatt Papier anfertigen. Probieren Sie verschiedene Farbtöne und ihre Farbintensitäten aus, wenn Sie diese mit Wasser mischen. Hochwertige Aquarellfarben leuchten viel intensiver als die üblichen Schulmalfarben – lassen Sie sich verzaubern!
Schritt für Schritt: Landschaft in Aquarell
Wählen Sie ein beliebiges Thema aus – wir haben uns für eine Landschaft entschieden. Erstellen Sie Ihre Zeichnung zunächst mit einem Marker. Dann begrenzen Sie diese mit Pappe oder einem Klebeband, um einen regelmäßigen Rahmen zu schaffen und die Aquarellfarben nur in diesem Raum zu platzieren.

Nun ist es an der Zeit, die einzelnen Flächen einzufärben. Sie können die Farbintensität steuern, indem Sie das Pigment mit Wasser verdünnen. Es ist ideal, mindestens zwei Pinsel zur Hand zu haben – einen für große Flächen und einen für Details.
Wenn Sie ihre Aquarellfarben mischen möchten, achten Sie darauf, dass Sie keine schmutzigen Farbtöne erzeugen. Reinigen Sie ihre Pinsel regelmäßig in einem Glas mit Wasser und trocknen Sie sie mit einem sauberen Tuch ab.

Tipp: die Schichttechnik
Zum Malen mit Aquarellfarben empfehlen wir die Schichttechnik, bei der Sie mit größeren Flächen beginnen und sich zu genaueren Details vorarbeiten. Sie können die jeweilige Schicht entweder trocknen lassen oder in die nassen Bereiche hineinmalen, um weiche Übergänge und eine schöne Farbverteilung zu erzielen.

Lassen Sie das fertige Bild schließlich gut trocknen und entfernen Sie das Klebeband vorsichtig. Sie können Ihre Kreationen gern mit uns in den sozialen Medien teilen. Wir freuen uns darauf, Ihre Ergebnisse zu bewundern!
Häufige Fragen zur Aquarellmalerei
Was brauche ich für den Einstieg in die Aquarellmalerei?
Einen Aquarellfarbkasten, zwei bis drei Pinsel in verschiedenen Größen, ein Wasserglas und Aquarellpapier. Normales Zeichenpapier wellt sich bei viel Wasser zu stark. Passende Malblöcke finden Sie in der Kategorie Papier.
Wie vermeide ich schmutzige Farbtöne?
Mischen Sie höchstens zwei bis drei Farben miteinander und spülen Sie den Pinsel zwischen den Farben gründlich aus. Lassen Sie jede Schicht trocknen, bevor Sie die nächste auftragen.
Was ist der Unterschied zwischen Wasserfarben und Aquarellfarben?
Beide sind wasserlöslich. Aquarellfarben sind feiner pigmentiert und lasieren stärker, Schulwasserfarben sind günstiger und für Kinder gedacht. Mehr dazu im Beitrag Wasserfarben oder Anilinfarben?.
Weiterlesen: Aquarellmalerei lernen: Eule Schritt für Schritt · Welches Papier für welche Maltechnik?




Kommentare